10 einfache Tipps, den Plastikkonsum in Deinem Alltag zu verringern!

Plastik. Kunststoff. Umweltverschmutzung. Gesundheitsschädlich.
Wie auch immer man Plastik nennen möchte- man findet es leider überall!
Leider, weil Plastik gar nicht so harmlos ist, wie sie aussieht.

Kunststoff enthält nämlich chemische Verbindungen, die unter bestimmten Bedingungen z.B. Bei Wärme gesundheitsschädlich sind. Verschiedenste Formen von Krebs, Unfruchtbarkeit, Herzerkrankungen, Allergien und noch einige weitere gesundheitliche Probleme werden durch Plastik hervorgerufen. Nun, aber wie kommen wir mit dem Kunststoff in Kontakt? Die Kunstoffverpackungen von Kosmetik oder unserem Essen reichen schon aus, da der Kunstoff aus den Verpackungen in den Inhalt der Verpackung übergeht und so von uns aufgenommen werden.

Weiterhin ist Plastik auch schlecht für die Umwelt. Einfach so weggeworfen braucht es Hunderte von Jahren, bis die Plastik vollständig abgebaut ist. Und auch das ist mit Freisetzung von giftigen Stoffen verbunden.

Es spricht also einiges dafür, seinen Plastikkonsum zu verringern oder möglichst zu vermeiden!

Hier ein paar Möglichkeiten, die Du einfach in deinen Alltag integrieren kannst:

Beim Einkaufen:

1.) Glasflasche

Wasser wird in Supermärkten in der Regel in Plastikflaschen angeboten.Um die Plastikflaschen zu ersetzen, kannst Du einmal im Monat einen Getränkemarkt aufsuchen und Wasserkästen mit Glasflaschen kaufen. Bei dem nächsten Einkauf gibst du die leeren Wasserflaschen ab und Du kannst deinen Wasservorrat direkt wieder auffüllen.
Am günstigsten und umweltfreundlichsten ist natürlich Leitungswasser, das man ganz einfach in einer Glaskanne aufbewahren kann.

2.) Einkaufsbeutel

Nach dem Einkauf im Supermarkt hat man meistens tausend Plastiktüten in verschiedenen Größen, vor allem, wenn man in der Gemüseabteilung seine Besorgungen erledigt hat. Die einfachste Möglichkeit ist es, das Gekaufte ohne eine Tüte in den Wagen zu legen. Wenn Du es aus hygenischen Gründen nicht machen möchtest oder falls Du einen Spontaneinkauf machst, wirf die Plastiktüten auf keinen Fall weg, sondern verwende sie noch einmal, z.B. beim nächsten Einkauf oder zu Hause als Mülltüte.

3.) Kaffe/Thermobecher von zu Hause

Coffe to go ist einfach und unkompliziert zu kaufen. Aber der Becher, in dem der Kaffe ist, produziert alle Kaffetrinker bedenkt, schnell viel Müll. Nimm beim nächsten Mal einfach Deinen Thermobecher oder Deine Tasse mit und schlürfe daraus Deinen Kaffee. Wenn Du ihn mal vergisst, verzichte wenigstens auf den Plastikdeckel. Am günstigsten, gesündesten und umweltfreundlichsten ist selbstverständlich der Kaffee von zu Hause

4.) Brötchenbeutel

Beim Brot oder Brötcheneinkauf an der Selbstbedinungstheke im Supermarkt hat man nach dem Frühstück die leeren Tüten übrig! Du weißt nichts damit anzufangen und sie landen im Müll! Um dieser Tat vorzubeugen, geht man mit einem Brötchenbeutel los und hat somit nach jedem Frühstück einen Beutel für den nächsten Einkauf parat. Zwischendurch mal waschen gehört natürlich dazu
Bei einem Spontaneinkauf kannst Du die Tüte aufheben und als Brotdosenersatz verwenden.

Pflegeprodukte:

5.) Seifenstück oder Nachfüllpackung

Sobald der Seifenspender geleert wurde- weg damit! NEIN, bitte nicht! In Drogeriemärkten gibt es Nachfüllpackungen, mit denen Du ganz einfach deinen Seifenspender (im Idealfall aus Glas) nachfüllen kannst. Leider sind die Nachfüllverpackung auch aus Plastik, aber sie enthalten deutlich weniger Kunststoff, als wenn Du dir jeden Monat einen neuen Seifenspender kaufst! Wer ganz auf Plastik in/an der Seife verzichten will, kann gerne ein Stück Seife kaufen.

6.) Wattestäbchen – Stäbchen aus Pappe

Die Wasttestäbchen benutzt Du 2 Sekunden und danach werden sie weggeworfen! Da reichen Wattestäbchen aus Pappe genauso gut. Sie kosten nur ein paar Cent mehr und sind in Drogeriemärkte zu finden.

7.) Kosmetik selber herstellen

Eigentlich alle Kosmetikprodukte sind mit Plastik umhüllt. Es gibt natürlich immer (teure) Ausnahmen. Letztendlich lautet die Devise DO IT YOURSELF und fülle es anschließend in ein Glasbehälter.

8.) Bambuszahnbürste

Jede drei bis vier Monate landet eine weitere Plastikzahnbürste im Müll und eine neue wird gekauft! Um auch diesen Plastikkauf zu stoppen, kannst Du entweder auf Zahnbürsten zurückgreifen, bei denen Du nur die Borsten austauschen musst oder du kaufst Dir eine umweltfreundliche Bambuszahnbürste im Reformhaus, welche Du sogar nach dem Gebrauch bis auf die Borsten im Kompost entsorgen kannst.

Küche:

9.) Spülmaschinenpulver

Um den Plastikkonsum ein wenig zu verringer, solltest Du von Spülmaschinentabs auf Spülmaschinenpulver umsteigen. Die Tabs sind nochmal einzeln verpackt, was bei dem Pulver nicht der Fall ist.
So schon wieder Plastik gespart

10.) Kochuntensilien aus Holz

Bei jeder Nutzung der Kochuntensilien gelangt etwas von den Schadstoffen des Plastiks in Dein Essen. Die Lösung ist ganz einfach: Kochlöffel, Schneidebrett, Pfannenwender, etc. aus Holz verwenden.

„Viele kleine Taten, bewirken Großes!“

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22 Gedanken zu “10 einfache Tipps, den Plastikkonsum in Deinem Alltag zu verringern!

  1. powermami1315 schreibt:

    Wir haben uns auch im letzten Jahr dazu entschieden, weniger Plastik zu benutzen. Bei den Einkaufstüten klappt es erstaunlich gut und auch Getränke kaufen wir nur noch in Glasflaschen….
    Es ist ein einfacher, aber effektiver Beitrag zum Schutz unserer Umwelt!!!! 😊👍

    Gefällt 1 Person

  2. blaubeerlaeuferin schreibt:

    Toller Beitrag! Hast du schon Erfahrungen damit gemacht, mit einem eigenen Beutel Brötchen zu kaufen? Ich bekomme oft eine Tüte in die Hand gedrückt, ohne das überhaupt zu wollen. Ich glaube die Verkäufer müssen sich an bestimmte Hygienevorschriften halten…
    Alles Liebe!
    Blaubeerläuferin (früher: pomegranateandpineapple)
    https://blaubeerlaeuferin.wordpress.com/

    Gefällt 1 Person

    • prettyhealthyweb schreibt:

      Hallo,
      also ich gehe immer mit einem Brötchenbeutel zum Bäcker. Zwischendurch muss ich „merkwürdige“ Blicke von anderen Kunden oder sogar Verkäufern einstecken, aber häufig bekomme ich auch eine positive Reaktion.
      Bisher hat noch keiner meinen Brötchenbeutel, wegen Hygienevorschriften verweigert. Die Verkäufer fragen meistens nur nach, ob denn wirklich alles zusammen in den Beutel soll.
      Den Beutel kann man übrigens problemlos in die Waschmaschine stecken (falls jemand an der Hygiene zweifelt)!
      Ich habe auf jeden Fall nach dem Einkauf ein gutes Gewissen…
      Rate dir, es einfach mal selber auszuprobieren 🙂

      Gefällt 1 Person

      • blaubeerlaeuferin schreibt:

        Ich mache das bis jetzt schon häufig im Supermarkt. Oder ich lade mir einfach die Arme voll, aber dann gucken die Leute natürlich auch komisch 😉
        Aber ich finde es toll, dass du das machst. Denn gerade wenn man oft frisch einkauft, entsteht leider so ein Plastikmüll…

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  3. katekaba schreibt:

    Hallo, es gibt aber auch Spülmaschinentabs, bei denen sich die vermeintliche Plastikhülle während dem Spülgang auflöst.
    Aber bei deinen anderen Tipps bin ich absolut bei dir und bedanke mich für deinen Reichtum an sinnvollen und nützlichen Ideen.

    Gefällt 3 Personen

  4. bixla schreibt:

    Toller Beitrag 💐! Abgesehen von der Umweltbelastung ist Plastik unglaublich gift (wovor viele Menschen leider die Augen verschließen). Ich arbeite schon seit fast 10 Jahren daran immer weniger Plastik zu verbrauchen. Angefangen habe ich mit Stoffeinkaufstasche und eigenen Thermobecher immer mitnehmen. Mittlerweile habe ich es geschafft fast jeden deiner Punkte zu erfüllen (bis auf die Spülmaschinen-Tabs). Was mir aber überaus schwer fällt, ist es Verpackungen zu vermeiden/reduzieren 😁. Hast du da vl. auch Tipps, wie man anfangen kann?

    Gefällt 2 Personen

    • prettyhealthyweb schreibt:

      Finde es toll, dass du darauf achtest! 10 Jahre ist echt schon eine lange Zeit…
      Um ganz auf Verpackungen zu verzichten gibt es bestimmte Läden, in denen man mit Glasbehältern oder Papiertüten einkaufen kann. Solche Läden gibt es leider meistens nur in Großstädten. Kannst ja mal gucken, ob es so ein Laden in deiner Nähe gibt 🙂
      Bei mir gibt es den leider nicht, deswegen versuche ich immer einen Nutzen aus den Verpackungen zu haben oder direkt schon im Laden zu gucken, ob es eine Alternative gibt.

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  5. Sabrina schreibt:

    Sehr guter Post.
    Wir achten Zuhause auch drauf so wenig Plastik wie möglich zu kaufen.

    Ich kann nur immer wieder mit dem Kopf schütteln, wenn ich im Park spazieren gehe und überall liegt Müll.
    Das schlimmste von allen: Hundekot in Plastikbeuteln. Ohne Beutel verrotet es einfach, aber so – Kacke konserviert für hundert Jahre.

    Lieben Gruß

    Sabrina

    http://www.Candy-Cottage.com

    Gefällt 1 Person

  6. Frau Jasa schreibt:

    Toll zusammengefasst 🙂 Möglichst viel unverpackt zu kaufen und selber herzustellen, sind wirklich die besten Möglichkeiten um das „versteckte“ Plastik zu meiden. Ich versuche auch schon seit Jahren weniger Plastik zu verbrauchen. Zum Wasser: Man kann auch einen dieser Sprudel-Geräte benutzen, falls man, wie ich, lieber Sprudel als reines Leitungswasser mag. Diese Flaschen gibt es mittlerweile auch aus Glas.

    Gefällt 1 Person

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